Empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus

Besonders vom Coronavirus gefährdete Personen sollten bei Aufenthalten in der Öffentlichkeit das Risiko einer Ansteckung sorgfältig abwägen und sich an wichtige Empfehlungen halten.
Die Schutzempfehlungen tragen dazu bei, besonders von COVID-19 gefährdete Personen zu schützen.

«Darf ich trotz Corona-Pandemie meine Enkel hüten und mich in der Freiwilligenarbeit engagieren?»
Wir geben Ihnen Antwort auf solche Fragen. 

Empfehlungen zum Schutz vor COVID-19

Wer zur Gruppe der besonders zu schützenden Personen gehört, somit unter einer Vorerkrankung leidet oder aber sehr fortgeschrittenen Alters ist, sollte bei Aufenthalten in der Öffentlichkeit, zum Beispiel beim Einkaufen oder anderen alltäglichen Besorgungen, das Risiko einer Ansteckung immer sorgfältig abwägen. Menschen, die sich besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen müssen, sollten unbedingt folgende Empfehlungen befolgen.

Befolgen Sie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, den Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs sowie in allen öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Innenräumen. Dies umfasst beispielsweise Geschäfte, Banken, Kinos und Restaurants. Eine ausführliche Auflistung aller Orte, an denen Sie eine Maske tragen müssen, finden Sie auf der BAG-Seite Masken.

Waschen Sie sich gründlich und regelmässig die Hände mit Seife.

Wahren Sie im öffentlichen Raum einen Abstand von mindestens 1,5 Metern. Vermeiden Sie Menschenmengen.

Vermeiden Sie öffentliche Verkehrsmittel. Prüfen Sie Alternativen wie den Fahrdienst von Pro Senectute.

Meiden Sie private Veranstaltungen. Befolgen Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln auch, wenn Sie Freunde oder Familie treffen. 

Eine ausgewogene und genussvolle Ernährung im Alter wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden aus - und stärkt Ihr Immusystem. 

Hier finden Sie wertvolle Tipps, wie Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun.

Möchten Sie aktiv und selbständig bleiben? Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, sich genügend zu bewegen. Ob Bewegung, Sport oder Gedächtnistraining: Mit unseren Tipps trainieren Sie Gehirn und Körper.

Die SwissCovid App für Smartphones ist dazu da, Ansteckungsketten zurückzuverfolgen. Die App ist freiwillig und nicht als präventive Schutzmassnahme vor einer Ansteckung zu verstehen. 

Vermeiden Sie unnötige Reisen in Risikogebiete. Das Bundesamt für Gesundheit BAG führt eine Liste der Staaten oder Gebiete mit erhöhtem InfektionsrisikoFür Personen, die sich in einem dieser Gebiete aufgehalten haben und wieder in die Schweiz einreisen, besteht Quarantänepflicht.

So verwenden Sie eine Hygienemaske

Darf ich meine Enkel hüten?

Seniorinnen und Senioren mit einer Vorerkrankung wie einer Autoimmunerkrankung, einer chronischen Atemwegserkrankung oder einem stark geschwächten Immunsystem sowie Personen hohen Alters sind besonders gefährdet. Ihnen ist deshalb zu empfehlen, von der Betreuung der Enkel- oder Urenkelkinder abzusehen. Für nicht hochaltrige Seniorinnen und Senioren ohne Vorerkrankung ist das Risiko bezüglich der Folgen einer möglichen Corona-Erkrankung nicht erhöht. Sie sollen den Entscheid, ob sie Betreuungsaufgaben wahrnehmen, zusammen mit ihrem Umfeld und immer mit Blick auf die Gesundheit aller Beteiligten treffen. In jedem Fall gelten auch im engsten Familienkreis die Hygiene- und Distanzregeln sowie die aktuellen Verhaltensempfehlungen.

Darf ich mich in der Freiwilligenarbeit engagieren?

Das Coronavirus ist insbesondere für hochaltrige Personen und für ältere Menschen mit Vorerkrankung nach wie vor eine grosse Gefahr. In der Diskussion um die Empfehlungen des BAG rückte nun vermehrt die persönliche gesundheitliche Verfassung ins Zentrum. Die harte Altersgrenze 65+ wurde der Heterogenität des Alters nicht gerecht und deshalb revidiert. Dadurch wird die Freiwilligenarbeit und Betreuungsarbeit in der zweiten Ansteckungswelle weiterhin für alle Alterskategorien möglich sein.

Dabei ist für alle Freiwilligen wichtig, dass sie sich sowohl selber schützen als auch die Person, die sie unterstützen. Für die Freiwilligenarbeit gilt deshalb nach wie vor: 

  • Bei Krankheitssymptomen absagen. 
  • Gemäss der persönlichen Verfassung das Risiko einer Ansteckungen immer wieder von Neuem abwägen. 
  • Bei Einsätzen sind die Hygieneregeln strikt einzuhalten. Es muss eine Schutzmaske getragen werden und der empfohlene Schutzabstand von 1,5 Metern ist zu einzuhalten. Innenräume sind regelmässig zu lüften. 
  • Eine persönliche Risikoabwägung ist für jeden Einsatz vorzunehmen. 

Für Pro Senectute und alle anderen Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten, ist es wichtig, dass bei den freiwilligen Einsätzen alles unternommen wird, damit Ansteckungen vermieden werden können. Für Pro Senectute ist der Einsatz ihrer Freiwilligen sehr wichtig, erbringen für uns doch mehr als 18'400 Freiwillige wichtige Leistungen für alle Seniorinnen und Senioren, die bereits im normalen Alltag auf Unterstützung angewiesen sind – in dieser speziellen COVID-19-Situation erst recht.

Tipps für Senioren mit Hörgerät

Neben Gehilfe, Brille und Tasche kann es für ältere Menschen eine Herausforderung sein, auch noch das Hörgerät im Sinn zu behalten. Seniorinnen und Senioren mit Hörgerät passiert es daher schnell, dass sie ihre Hörhilfe verlieren, wenn sie eine Maske an- oder ausziehen. Ein Verlust ist nervenaufreibend und teuer. Um dieses Malheur zu vermeiden, geben wir Ihnen drei einfache Tipps mit auf den Weg.

  1. Ziehen Sie Ihre Maske schon zu Hause an und nicht erst in der Hitze des Gefechts, wenn Sie schon unterwegs sind. 
  2. Auch wenn Sie die Maske bei ihrer Ankunft zu Hause am liebsten so schnell wie möglich loswerden möchten: Lassen Sie sich Zeit, die Maske in Ruhe und im Sitzen auszuziehen.
  3. Kontrollieren Sie nachdem Sie Ihre Maske entfernt haben immer, ob Ihr Hörgerät noch richtig sitzt.

Wer ist besonders von COVID-19 gefährdet

  • Schwangere Frauen
  • Ältere Personen mit Vorerkrankungen
  • Personen mit Bluthochdruck
  • Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Personen mit Diabetes
  • Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen
  • Personen mit Krebserkrankung
  • Personen mit Erkrankungen oder Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Personen mit Adipositas Grad III (morbid, BMI ≥ 40 kg/m2)

Wir sind für Sie da!

Kontaktieren Sie Pro Senectute in Ihrer Nähe.